Die europäische Automobilindustrie erlebt derzeit einen wesentlichen Wandel. Elektromobilität, softwaregesteuerte Fahrzeuge, Kostendruck und zunehmender globaler Wettbewerb zwingen OEMs und Zulieferer dazu, nach neuen Wegen zu suchen, um die Entwicklung zu optimieren, ohne dabei Zugeständnisse bei der Qualität zu machen. Eine Antwort darauf ist das Nearshoring im Rahmen Europas. Die Engineering-Partnerschaft in Tschechien bietet deutschen Herstellern einen direkten Zugang zu qualifizierter Entwicklung und Testverfahren vor Ort, ohne die mit einem Outsourcing in ferne Länder verbundenen Risiken.
Nearshoring ohne Barrieren: schnellere Entwicklung, weniger Risiken
Die Zusammenarbeit mit einem europäischen Partner beseitigt die Hauptrisiken des Outsourcings in asiatische Länder. Es entfällt die Zeitverschiebung, die Kommunikation erfolgt in Echtzeit und die Entscheidungsfindung wird erheblich beschleunigt. Gleichzeitig werden Kultur- und Kommunikationsbarrieren minimiert, die häufig zu Missverständnissen und Ineffizienz führen.
Was haben die tschechische und deutsche Arbeitskultur gemeinsam? Unter anderem den Fokus auf Details, präzise Planung und die Einhaltung von Terminen. Diese Nähe erleichtert den Teams die tägliche Zusammenarbeit und trägt zu einem schnelleren Aufbau von Vertrauen bei.
Für deutsche OEMs ist AUREL in Tschechien ein langjähriger Partner. „Deutsche Kunden schätzen die Nähe zum AUREL Polygonu – das ermöglicht ihnen, die Entwicklung mit einer schnellen Validierung direkt vor Ort zu verbinden. „Dank der einfachen Teilnahme an Tests und der schnellen Reaktionen verkürzen sich die Entwicklungszyklen erheblich“, erklärt Robert Stoff-Riegel, Manager für Geschäftsentwicklung bei AUREL.
Europäischer Standard ohne Zugeständnisse
Ein wichtiger Aspekt der Zusammenarbeit ist die Sicherheit von Daten und Prozessen. Tschechische Engineering-Kapazitäten funktionieren unter denselben regulatorischen Rahmenbedingungen wie ihre westeuropäischen Partner und erfüllen sowohl die Anforderungen der DSGVO als auch die OEM-Standards. AUREL verfügt über eine TISAX-Zertifizierung für den Umgang mit hochsensiblen Daten und erfüllt in vollem Umfang die Sicherheitsanforderungen deutscher OEM-Hersteller. Die Zusammenarbeit verläuft somit reibungslos und auf der Grundlage eines hohen Maßes an Vertrauen.
Umfassender Service: von der Entwicklung über das Testen bis hin zur Lieferung
Einen großen Mehrwert bietet die Möglichkeit, den gesamten Entwicklungszyklus bei einem einzigen Partner abzuwickeln – vom Entwurf über Simulationen, Tests und Validierung bis hin zur Auslieferung an den Endkunden. Alle Schritte gehen nahtlos ineinander über, sodass keine aufwendige Koordination mehrerer Lieferanten erforderlich ist. Dieser integrierte Ansatz wirkt sich deutlich auf die Geschwindigkeit wie auch die Qualität der Entwicklung aus. Die Reaktionszeiten verkürzen sich, die Kommunikation wird vereinfacht und gleichzeitig wird das Risiko von Fehlern an den Schnittstellen zwischen den einzelnen Lieferanten minimiert.
Hohe Flexibilität: agiler Ansatz in der Praxis
Die aktuellen Projekte in der Automobilbranche erfordern nicht nur Fachwissen, sondern auch die Fähigkeit schnell zu reagieren. Die traditionellen, unflexiblen Strukturen großer Organisationen stoßen oft an ihre Grenzen, während kleinere, agile Teams ihre Kapazitäten und Vorgehensweisen flexibler an konkrete Anforderungen anpassen können. Gleichzeitig schätzen die Kunden den direkten Zugang zu erfahrenen Ingenieuren und Entscheidungsträgern, was die Transparenz und Effizienz der Projekte erhöht.
„Deutsche Unternehmen arbeiten mit uns zusammen, weil wir starkes technisches Know-how mit hoher Flexibilität und Kundennähe verbinden. Im Vergleich zu den großen Einrichtungen in Deutschland und Westeuropa bieten wir mehr Flexibilität und einen schnelleren Zugang zu Testkapazitäten. So können Kunden in einer realistischen Umgebung ohne unnötige Verzögerungen Validierungen durchführen. „Wir reagieren schneller und bieten maßgeschneiderte Lösungen an“, sagt Robert Stoff-Riegel von AUREL.
Den Kontext der tschechisch-deutschen Zusammenarbeit erläutert Robert in einem Interview zum Thema: „Die Automobilbranche unter Druck: „Deutschland sucht nach einem Weg, Tschechien bietet eine Lösung an, sagt Robert Stoff-Riegel.“
Persönlicher Kontakt schafft die Grundlage für Vertrauen
Einer der wichtigsten Vorteile der geografischen Nähe ist die Möglichkeit persönlicher Treffen. Die Fahrt mit dem Auto von der deutschen Grenze zum AUREL-Testgelände dauert nur eine Stunde. Deutsche OEMs können so regelmäßig an der Entwicklung und den Tests teilnehmen, umgehend auf die Ergebnisse reagieren und Entscheidungsprozesse beschleunigen. Denn gerade die Kombination aus technischer Qualität und persönlichem Kontakt ist bei der Auswahl eines Partners oft ausschlaggebend.
Tschechische Republik – ein vollwertiger Partner für komplexe Projekte
Die Wahrnehmung tschechischer Engineeringunternehmen hat sich in den letzten Jahren deutlich geändert. Aus einem kostengünstigen Standort wird ein angesehener Technologiepartner für komplexe Entwicklungsprojekte. Der Trend tendiert zu einer engeren Zusammenarbeit und einer echten Partnerschaft.
Besuchen Sie uns und überzeugen Sie sich selbst auf Ihren „eigenen Rädern“ – besuchen Sie das AUREL-Testgelände und erfahren Sie, wie effiziente Entwicklung und Tests in der Praxis aussehen können.



